Doomsday Ende ist ein Happy End(und mehr)

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PlayingGoji
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Doomsday Ende ist ein Happy End(und mehr)

Beitragvon PlayingGoji » Di 7. Jun 2016, 19:21

Denkt mal alle genau darüber nach was am Ende des Spiels passiert ist.

Wir haben nicht nur ein Sad End mit etwas Hoffnung bekommen. Nein sondern wir haben mehrere Enden in einem bekommen.

Am Ende des Spiels stirbt Rufus(mal 2). Was sowieso schon genial war,da Poki somit gleichzeitig sein Ende realisieren konnte,der Fanbase eine Lektion erteilte und das Ende für Goal etwas mehr erläutern konnte.

Doch das ist nur ein Teil von dem was wir bekommen haben.
Wir konnten auch ein offenes Ende sehen,welches uns über Goals und Elysiums Zukunft rätsel lässt.(und vlt die Chance für Spin-offs eröffnet)

Und zu guter letzt haben wir auch ein Happy End. Goal aus der anderen Zeitline,der alte Rufus und Rücksitz-Rufus aus einer anderen Zeitlinie sind in der Vergangenheit gestrandet. In einer Zeit wo keine Müllschicht die Erde bedeckt oder ihre Zukunft kurz vor dem Untergang ist. Es ist fast schon wie Utopia,in dem unsere Helden nun ihr leben verbringen können.

Das heißt im großen und ganzen,dass Poki uns ein geniales Meisterwerk von einem Ende geliefert hat.
Wir haben ein offenes Ende,ein trauriges Ende und ein Happy End in einem.

Noch nie in meinem Leben habe ich so etwas gesehen.Wer damit nicht zufrieden ist wird es nie sein.
Und für dieses geniale Ende applaudiere ich für dich Poki

gruß -Goji

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Emares
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Re: Doomsday Ende ist ein Happy End(und mehr)

Beitragvon Emares » Di 7. Jun 2016, 21:34

Wenn du genau hinsiehst, findest du sogar noch ein weiteres, versteckteres Happy-End!
Ihr sucht nach Deponia-Fanfictions? Vielleicht sind Argus' Aufstieg, die Elysium-Triologie, die Toni-Tribute oder Utopia ja was für euch!?

Liebe Grüße
Markus

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Triple_S
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Re: Doomsday Ende ist ein Happy End(und mehr)

Beitragvon Triple_S » Di 7. Jun 2016, 22:17

Naja, ich finde die Enden alle weniger Happy.

Das Ende in der Jetztzeit, in dem Goal von den Utopianern abgesetzt wird (und in dem Rufus auf der Rückbank nach Utopia reist) finde ich eher traurig. Es ist zwar tatsächlich so, dass das Ende offen ist, aber allein die Tatsache, dass Goal und Rufus auf unterschiedlichen und in unterschiedlichen Zeiten (die Utopianer kamen aus der Zukunft) weiterleben finde ich schon traurig. Klar würde Rufus sagen, dass keine Distanz weder räumlich noch zeitlich unüberwindbar ist, aber bis ich das wirklich glaube brauche ich ein Deponia 5!

Das Steinzeitende sehen zwar viele als Happy End, aber ich kann dieses irgendwie nicht sehen. Alt-Rufus, Rückbank-Rufus, Hochzeit-Goal und die beiden Utopianer sind in dieser Zeit die einzigen (Menschen?). In allen Deponia-Teilen war Rufus immer darauf angewiesen, dass es andere Menschen gab, die hinter ihm aufgeräumt haben. Was wenn einer der Rufi wieder Goals Implantat zerstört? Ich glaube kaum, dass die Utopianer es reparieren könnten und Doc gibt es in der Zeit nicht. Rufus ist einfach auf die Hilfe anderer angewiesen, da er doch sehr unüberlegt handelt. Soweit ich das einschätze funktioniert eine Bevölkerung, die zu 2/5 aus Rufi besteht einfach nciht, weil niemand dafür sorgt, dass die ganzen Schäden wieder behoben werden. Daher finde ich dieses Ende eigentlich auch weniger Happy.

Vielleicht mag ich aber die Deponia Enden einfach nicht, weil ich Deponia echt gern gespielt habe und am liebsten für immer weiterspielen würde. Daher finde ich jedes Ende schlecht, weil es bedeutet nich weiterspielen zu können, also macht bitte ein Deponia 5 und dann ein Deponia 6 und dann ... XD

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Lord BenneX
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Re: Doomsday Ende ist ein Happy End(und mehr)

Beitragvon Lord BenneX » Fr 7. Okt 2016, 17:01

Ich bin mal wieder massiv viel zu spät dran und auch wenn es vermutlich kaum jemand lesen wird, möchte ich es dennoch niederschreiben. Nachdem nun aber ein wenig Zeit verstrichen ist, wollte ich nochmal in die grandiose Story eintauchen und ein paar Unklarheiten ausräumen, denn wenn ich ehrlich bin, hat mich das ganze Durcheinander ziemlich verwirrt und so ganz verstanden hatte ich das Ende nach dem eigenen Durchspielen auch nicht. Und obwohl ich das alles schonmal gesehen hatte, hat es mich wieder so richtig mitgerissen... Immer wieder fantastisch wie emotional einen ein Video-Spiel machen kann.Ich stelle nun fest, dass meine anfängliche Unzufriedenheit mit dem wieder mal recht ernüchternden Ende nun ein wenig verflogen ist, denn endlich hab ich viele der Zusammenhänge besser verstanden... wobei man da echt teilweise das Gefühl bekommt, gleich einen Hirnschlag zu erleiden, so verworren ist das alles...

Was mich am Ende von Goodbye Deponia so gestört hat war, dass Rufus los und somit alle im Stich lässt, während überhaupt nicht klar ist, was mit Deponia und Elysium passiert. Deponia Doomsday räumt aber endlich mal auf und erzählt uns, was genau passiert und das macht das unveränderte Ende dennoch zu einem grandiosen Ende, denn die offenen Fragen werden tatsächlich noch beantwortet, auch wenn z.B Gronkh das am Ende anders beschreibt. Natürlich gibt es auch weiterhin offene Fragen, aber die hat man ja eigentlich überall. Der Kernaspekt der Unzufriedenheit mit dem Ende von Deponia war der Ungewissheit über die Zukunft geschuldet und das wurde nun endlich geändert.

Am Ende von Goodbye Deponia hatte ich 3 offene Fragen -
Was wird aus Deponia?
Was wird aus Elysium?
und Was wird aus Goal?

Wir wissen jetzt, dass Elysium auf Deponia stürzt und dass das gut so ist, denn wenn Deponia gesprengt und Elysium nach Utopia gelangen würde, würde Utopia durch den Aufprall Elysiums vollständig vernichtet werden. Dadurch, dass Deponia nicht gesprengt wird, fällt Elysium unweigerlich vom Himmel, was aber nicht die Vernichtung Deponias zur Folge hat, wie man am Ende gesehen hat, als Goal dort wohlbehalten wieder abgesetzt wurde. Wenn man nun die Aussage der Utopianer bedenkt, dann müssen zu dem Zeitpunkt noch einige Deponianer leben, denn "Euer Volk wird es dennoch eines Tages zu uns schaffen - So ist es vorherbestimmt".

Zusammenfassend kann man also sagen: Rufus hat es geschafft! Er hat ganz Deponia und vorallem auch Goal durch sein Opfer gerettet und das gleich zwei Mal! Das ist doch mal ein Ende! Ein Happy End ist schön und gut, aber es muss nicht sein, solange das Ende gut begründet wird und das ist nun im Nachhinein passiert. Damit kann ich nur meinen Hut ziehen und mit Deponia wie wir es kennen mit einem lachenden und einem weinenden Auge endlich abschließen.

Aber die Hoffnung, dass es noch etwas von Deponia geben wird, ist noch nicht begraben. Im Gegenteil macht mir die Aussage des Propheten Hoffnung - Er spricht nämlich bereits vom 4¾ Gebot, was nach Adam Riese schon über das vierte Gebot hinaus geht. Und machen wir uns nichts vor, die Metapher von den 3 Geboten (3 Deponia Teile), die man nicht in Stein meißeln sollte, ist wohl schwer nicht zu verstehen. Potenzial ist ja genug da, denn solange es ein bewohntes Deponia gibt, ist nicht nur alles Müll, Müll und noch mehr Müll ;)

Interessant an dieser Stelle ist doch, dass während die Utopianer damit drohen das Seil zu kappen, in deren Rücken ein weiterer Rufus auf die Rückbank des Timepods klettert, und somit dabei ist, als Goal wieder in ihrer Zeit abgesetzt wird. Wer weiß also, ob nicht Rufus dafür verantwortlich ist, dass sie es irgendwann nach Utopia schaffen. Shots are fired!

Vielen Dank fürs Lesen ^^

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Re: Doomsday Ende ist ein Happy End(und mehr)

Beitragvon Emares » Fr 7. Okt 2016, 22:02

Ich weiß nicht, ob du noch Antworten auf deinen Post ließt, wenn ja, würde ich mich über eine Antwort freuen!
Ich hoffe, ich desilusioniere dich nicht,
aber die Zeitschleife, in der Elysium Utopia zerstört, ist die, in der der Schnurrbart-Rufus auf den Knopf drückt, wenn Elysium bereits abgestürzt ist.

Dass Elysium vom Himmel fällt, ist nicht Bedingung dass Utopia lebt, es könnte sogar sein, dass das intakte Elysium es in einem Stück und ohne Kollateralschäden nach Utopia geschafft hätte, lediglich die Irrfahrt des ausgebrannten Elysium ist für alle Probanden tödlich.

Und auch wenn es zwanghaft wirkt, werde ich doch nicht müde, zu erwähnen, dass Rufus am Ende von Doomsday weder tot noch die Handlung wirklich schlüssig abgeschlossen wäre...


Schöne Grüße
Markus
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Liebe Grüße
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Re: Doomsday Ende ist ein Happy End(und mehr)

Beitragvon Lord BenneX » Sa 8. Okt 2016, 02:56

Joa ich poste ja nicht, und schaue dann nicht, ob es nicht doch noch jemand liest ^^

Du hast natürlich völlig recht, aber die Zeitschleife, in der Rufus den Planeten sprengt ist, die wo die Utopianer das Kabel durchtrennen.
Das verhindert Rückbank-Rufus allerdings und Goal wird in ihre Zeit zurück gebracht.

Ich muss gestehen, ich hab immernoch Probleme das große Ganze zu sehen, welche Schleife in welche geschachtelt ist und welche Realitäten nun am Ende übrig bleiben, aber das ist bei Zeitreisen-Geschichten ja ohnehin immer so ein Problem... :D
Ich hab eigentlich nur eine Frage, die ich mir nicht erklären kann - Woher kommt die Zukunfts-Goal, die Rufus nach dem Loslassen des Hochbootes retten will... Ich finde einfach keine Erklärung, woher sie kommt und woher sie das Timepod hat. Denn die Goal, die man rettet am Anfang, die dann das Timepod klaut strandet ja in der Zwischenwelt und wird alt und grau. Wo kommt also diese andere Zukunfts-Goal plötzlich her?

Das Ende ist ziemlich verworren und wegen der verschiedenen Zeitlinien und Schleifen nur schwer zu entschlüsseln, ich scheiter aktuell an der Frage oben ^^

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Emares
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Re: Doomsday Ende ist ein Happy End(und mehr)

Beitragvon Emares » Sa 8. Okt 2016, 07:53

Moinsen,

du wärest überrascht, wie viele Leute hier nach einem jeweiligen Ende ihre Meinung im Forum hinterlassen und dann, kurze Zeit später, nie wieder reingeschaut haben... ;)

Und mit dem einen, lebenden Rufus meinte ich den, der auf der Rückbank sitzt, als die Utopianer Zukunfts-Goal heil in ihrer Zeit absetzen und nach Utopia fliegen.
viewtopic.php?f=283&t=6179
Er war schließlich von Anfang der Geschichte dort und ist es damit in allen Zeitlinien noch (selbst in Paradox-City, vielleicht hätte jemand mal auf die Rückbank schauen sollen!?).
Selbst wenn die Elefanten Goal retten, also sowohl Original-Rufus, als auch der Rückbank-Rufus, der Goal zum Loslassen veranlasst, in den Tod stürzen, ist ein Rufus gerade eben noch in die Zeitmaschine gekrabbelt, mit der sie das tun!
Darüber habe ich ja Utopia geschrieben (Schleichwerbung). :lol:
Es kann allerdings sein, dass Oma-Goal dort strandet, weil die große Zeitschleife es überhaupt möglich macht, dass Paradox-City erbaut wird, weil Rufus dort also nicht auf dem Rücksitz ist, seine Einmischung in die Geschichte allerdings eine neue Zeitschleife erschafft, in der Zukunfts-Goal dieses Rettungsmanöver starten kann...

Sei es wie es will, es sind einfach zwei Zeitlinien, die parallel existieren und irgendwie
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Liebe Grüße
Markus

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Re: Doomsday Ende ist ein Happy End(und mehr)

Beitragvon Lord BenneX » Sa 8. Okt 2016, 16:21

Huhu,

Das ist aber schade, wozu postet man etwas, wenn man nicht noch drüber reden will ^^

Das mit Rückbank Rufus habe ich am Ende meines Posts ja auch erwähnt. Wobei ich da auch nicht so ganz durchblicke. Reisen die zunächst nach Elysium und versuchen Rufus dort zu terminieren, um alles zu reparieren? Nachdem Rufus es dann schafft zu entkommen und in das Timepod zu kriechen während die Utpoianer in die Rettungsaktion von Goal eingreifen, starten sie die eigentliche Zeitschleife doch erst, die dann Utopia zerstört...
Der Reset zu dem Punkt auf Elysium wo er "GOOOOOOAAAAL GEH NICHT!" brüllt, ist ja immernoch die kleine Zeitschleife, die die Utopianer selbst durch das Chrono-Car auslösen, es gibt also 2 Zeitlinien - Die, in der er Goal folgen kann und die, in der die Utopianer ihn aufhalten wollen. In beiden jeweils schafft Rufus es sein Ziel irgendwann zu erreichen und in der einen endet es darin, dass er ins Timepod kricht und Goal aufhält, um somit in dieser Linie die Zeitschleife der Explosion zu verhindern, während er in der anderen Linie das fast komplette Spiel erlebt...

Irgendwie, umso länger man drüber nachdenkt, desto schwerer wird es zu begreifen, wo genau das alles anfing... Vielleicht aber ist es auch gar nicht möglich, das zu verstehen, weil es gar nicht zu Ende gedacht ist. Es ging vielleicht immer nur darum zu vermitteln, dass das Ende, dass wir in Deponia 1-3 gesehen haben so sein muss und alles andere aus Deponia 4 überhaupt keine Rolle spielt, außer uns die offenen Fragen aus Goodbye Deponia zu beantworten. Ich glaube inzwischen, dass es genau so gedacht ist und alles andere einfach nur Stil-Mittel war, um noch ein richtig geiles Spiel drauß zu machen, das aber für die Deponia-Story eigentlich keine Rolle spielt, obwohl es in Deponia spielt.

Denn sind wir mal ehrlich, wenn man versucht einem Strang zu folgen, endet der ja wieder am Ende einer Schleife oder damit, dass man erneut irgendwo eingreift und eine neue Zeitlinie erschafft Es muss also hunderte Zeitlinien geben in der überall die verschiedensten Konsequenzen zu spüren sind. Klar könnte man jetzt sagen, diese EINE Linie ist die, in die man bei einem potenziellen Deponia 5 wieder einsteigen kann, man könnte aber auch eine komplett beliebige nehmen, wo alles anders ist... Ergo ist alles, was in Doomsday passiert eigentlich nie wirklch passiert, denn es hat ja keinerlei Einfluss auf die Zeitlinie, die wir in 1-3 gespielt haben. Es wurde nur durch die Zeitmaschinen eine parallele Geschichte erschaffen...

Puh, ich brauch ne kleine Denkpause xD

Achso:
Es kann allerdings sein, dass Oma-Goal dort strandet, weil die große Zeitschleife es überhaupt möglich macht, dass Paradox-City erbaut wird, weil Rufus dort also nicht auf dem Rücksitz ist, seine Einmischung in die Geschichte allerdings eine neue Zeitschleife erschafft, in der Zukunfts-Goal dieses Rettungsmanöver starten kann...


Hmm aber das Rettungsmannöver ist ja Teil der Utopia-Zerstörungsschleife... Bis Rufus es auf die Rückbank schafft und sie durchbrechen kann.
Es muss ja eine Ursache geben, warum Goal plötzlich doch nochmal mit dem Timepod eingreifen kann, aber diese kann ich nicht finden. Ich glaub ich muss das Spiel nochmal spielen :D


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