Regarding the ending (minor spoilers)

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ladyamen
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Re: Regarding the ending (minor spoilers)

Beitragvon ladyamen » Mi 20. Apr 2016, 11:31

Geron1985 hat geschrieben:Deponia ist so etwas wie eine umgedrehte Tragikomödie - eine Geschichte, die heiter ist und offensichtlich auf ein klassisches rosarotes Happy End zusteuert, dann aber doch tragisch ausgeht. Quasi eine "Komötragödie".

Das scheinbar gegensätzliche miteinander zu verbinden ist ein zentraler Punkt von Daedalics Identität. Es gibt ihnen ein Alleinstellungsmerkmal, sie machen es anders als erwartet und anders als alle anderen.

So Gegensätzlich ist es wirklich nicht, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Man sieh sich mal unsere Welt und unsere Realität an, das Gras leuchtet grün im Sonnenlicht. Die Luft ist frisch und die Vögel zwitschern, das Meer, der Sand, die Tiere bevölkern das Land. Alles ist oberflächlich gesehen unbezahlbar wunderschön und fröhlich. Doch schaut man tiefer es ist eine Überschattung roher, gewalttätiger, barmherzloser Prozesse. Tiere töten sich gegenseitig zum überleben, Menschen schleppen eine bittere Last in ihrem Herzen aus endlosen Aufgaben und Verantwortung. Jeder fühlt sich irgendwo im Kern seiner Existenz einsam, obwohl die Welt zum bersten gefüllt ist mit Sachen die Spaß machen sollen aber in Wahrheit nichts als Leere gibt. Das was beides verschmelzen lässt ist der Humor! Wenn man sich nicht entscheiden kann ob man drüber weinen oder lachen soll, warum nicht lachen? Einen Unterschied macht es eh nicht, deswegen fällt Rufus und lacht sich dabei einen ab.

HalloIhr hat geschrieben:1. Ich denke man kann mit gutem Gewissen sagen, dass Rufus bei dem Sturz gestorben ist, wodurch falsche Hoffnungen aus dem Weg geräumt wurden.

2. Ich mag was mit Goal in der Zukunft passiert. Statt auf einem Elysium herumzusitzen, welches sowieso dem Untergang geweiht war, sucht sie nun auf Deponia nach einem neuen Heim, was Hoffnung darauf gibt, dass sie ihren Platz in der Welt, neue Abenteuer, und sogar vielleicht ihr Glück findet.

Gerade diese Tatsache macht alles unmessbar schlimmer. Doch ich muss wohl ihr igendwann zugestehen, dass Goal ein anderer Mensch ist und trifft andere Entscheidungen als diejenigen die ich machen würde und es ist wohl Ihr ende dass Sie sich irgendwo eingebrockt hat und für welches Sie fassungsloser weise Kraft findet sich mit anzufreunden.

kwak hat geschrieben:The mechanics are so broken we can imagine a rambo-Goal whose rufus was personally handled by the utopians finally loosing her sanity and making a point to annihilate the elephantine race in every reality, leading to the disaster the two "time"traveling tourists witnessed.

I truly love this scenario! :lol: Goal totaly should go for it, they so deserve it 8-)

kwak hat geschrieben:Regarding the first post, i have the feeling poki's final message was "stop whining about my game and be glad you played monkey island". Or something that made me think the whole saga never was about growing up but growing old : Giving up on your goal to welcome death. Or letting go hope to be content with memory of it. Or something just as depressing.

You talk and everything you say resonates with my soul! It's impossible to stop whining if something burns you alive. This something are my own feelings for this game and characters, songs, voices and dialogues and most of all - the ambiance. There is simply nothing alike and you're supposed to turn around and live on with less.

didyoureally hat geschrieben:I highly doubt that, because the Goal from part 4 might have had an appearance in "chaos on deponia" as donna goal, when talking to rufus through the door and leaving him. The way she speaks, and what she says *might* imply that. Especially since it kinda comes out of nowhere in that scene.

I'm surprised you noticed that too! First time I played and was at this point of the game it didn't seem to fit to the current situation. The second time, after knowing how everything will end I was shocked to understand what she implies. :!:

Emares hat geschrieben:Rufus macht Dinge ohne oft ohne genauen Grund kaputt und versucht dann, die Schäden wieder zu reparieren.

Stehen denn irgendwo Verbotsschilder? 8-) (Und wenn doch soll es mal versuchen ihn aufzuhalten, es ist Schild, was soll es denn groß tun?) Ich wünschte ich könnte so handeln, ohne Rücksicht auf Verluste, es ist ein Genuss jemandem dabei zuzusehen der damit sogar noch durchkommt.

Emares hat geschrieben:Man hätte hier auch noch andere Arten von Fans darstellen können, z.B. die vielen Leute, die sich mit ihrer Bewertung des Spiels eine Menge Mühe gegeben haben!

Die sind doch unwichtig und langweilig, wer will die schon sehen? :lol:

Emares hat geschrieben:Das letztliche Ende des Spiels ist nicht schlecht, es ist definitiv runder und versöhnlicher als das davor.

Diese Tatsache macht es fast noch ärgerlicher! Alles fürn Arsch und der Schlussatz: Sei mir nicht böse :lol:

Emares hat geschrieben:Aber wie kritisiert wurde; warum sagen sie nicht ein einziges Mal "ich liebe dich"?
Es ist ja wohl kein Kitsch, wenn man Hauptcharakteren Gefühle zugesteht, die sie doch eindeutig haben.
So wie Rufus Goal in der Wüste der Zeit daran hindert, endlich mal Tacheles zu reden.

Das drüber Reden macht es nicht besser. Tatsachen bleiben, egal wie lange man drumherum diskutiert und er macht stattdessen etwas, was er machen kann und geht weiter.

Emares hat geschrieben:Das ändert ja auch nichts daran, dass es in Deponia ums Loslassen geht. Wären sie endlich klar definiert zusammen, wäre die Trennung zum Schluss sogar noch dramatischer. So allerdings wirkt es ein Wenig als wären es zwei Geschäftspartner, die gerade einen Vertrag unterschreiben.

Dass ist wahr. Doch Deponia ist in diesem Punkt eben selbstironisch und will seiner lässigen Grundstimmung treu bleiben.

Emares hat geschrieben:Zudem hätte Rücksitz-Rufus den Utopianern auch nur erklären müssen, dass sie die Zeitlinie eben mit ihrer Aktion mit der Säge erst invalide machen. Warum versucht er es also nicht? Muss ja nicht klappen, aber würdet ihr es nicht wenigstens probieren!?

Man kann sicherlich noch X andere Möglichkeiten finden, aber irgendwann hat Rufus gelernt, dass es alles nichts bringt. Eine höhere Macht dreht und wendet einfach alles gegen ihn.

Emares hat geschrieben:Deponia ist, wie schon jemand hier geschrieben hat, im eigentlichen Sinne schließlich auch kein Drama.

Doch. Es hatte von Anfang an einen bitteren, rohen und grausamen Untergrund. Verdeckt mit Witzen und Spaß, sarkastischem Humor und einer lockerheit die es erlaubt über alles hinwegzuschweben. Aber das Fundament auf dem es steht ist vernichtend. Rufus wird von allen gehasst, er wurde in seiner Kindheit alleine eingesperrt und angekettet, keiner versteht ihn. Man übersieht es nur, weil er so super lässig ist und über all dem drüber steht. Das Sad-End ist die Spitze des Eisbergs.

#Goaly hat geschrieben:Das Spiel hat in mir einfach eine Leere hinterlassen.

Die Leere war schon immer da. Noch bevor ich je Deponia gefunden habe, so unendlich viel Platz dass wenn etwas warmes, ersehntes es füllt und dann ja doch herausgerissen wird, man damit nicht umgehen kann und komplett untergeht.

#Goaly hat geschrieben:außer dass mir das ganze Abenteuer eben umsonst vorkommt

Genau das hatte Goal wortwörtlich im 4ten Teil der Reihe gesagt. Wenn man nichts damit anfangen kann im Kreis zu gehen, wenn das beste worauf man hoffen kann nur das wiederhinzubiegen was man verbrockt hat, dann muss man loslassen. Es ist ein literarisches Kunstwerk was genau das zum Ausdruck bringen wollte.
Doch ist es wirklich so schlimm im Kreis zu gehen? Will man nicht einfach Rufus wiedersehen auch wenn es heißt ihn schlussendlich wieder zu verlieren? Sind die ein paar Minuten wo er seine blöden Witze macht es nicht wert? Ich würde eine billion mal warten und eine billion mal im Kreis gehen alleine für den Hauch dieser Chance. Es ist alle mal besser, als die komplette Hoffnungslosigkeit ihn tatsächlich niemals wieder zu sehen.


#Goaly hat geschrieben:ich will ja auch kein Schmalzende.

Ehrlich? Irgendwo innen drin, ganz tief WILL MAN GERADE DAS! :lol: :lol: :lol: Nur, und das entscheidende dabei ist, man will es gleichzeitig überhaupt nicht! Es ist ein Paradox ohne einen Ausweg. Deswegen hat Poki das Ende mit dem Loslassen gewählt.

#Goaly hat geschrieben:Warum müssen Zeitreisengeschichten immer davon handeln, dass man nicht Zeitreisen darf?

Endlich spricht das mal jemand aus! Unmöglich ist Rufus sein zweiter Vorname! Er soll gefälligst das machen können was er will, sogar wenn es bedeuten würde alle 3 Teile von den Vorgängern ungeschehen zu machen, ihm würde ich es verzeihen. (Den Entwicklern hingegen vielleicht nicht, die haben so oder so die Arschkarte zu diesem Thema gezogen)

#Goaly hat geschrieben:Ich könnte akzeptieren, dass es kein anderes Ende geben darf, wenn es sich wirklich alternativlos anfühlen würde, was passiert ist.

Nun man hat versucht es anzudeuten. Das Spiel hatte bereits überlänge, sie können nicht absolut alle xionen Möglichen durchgehen und alle abstürzen lassen, dafür reicht ihnen in unserer Realität das Budget nicht.

#Goaly hat geschrieben:Ich finde es auch sehr schade, dass die Fans so dargestellt werden, als würden sie kein Ende wollen. (Spaaaaaaaaaaß!!!!!!!) Das stimmt einfach nicht.

Doch irgendwo schon. Wenn man es sich aussuchen könnte würd ich es nicht enden lassen, ich würde Deponias Realität der diesen bevorziehen, dort gibt es wenigstens Hoffnung die sich als Rufus personifiziert hat.

#Goaly hat geschrieben:Ich frage mich, was Ronnys Lied eigentlich bedeuten sollte.

Na was wohl? Das was Rufus die ganze Zeit eh schon treibt. Verstümmeln, quälen, zerstören!! :lol: Und ich liebe es ihm dabei zuzusehen <3 Bin ich wirklich die einzige die bei Ronnys Song mitgesungen hat? :lol:

#Goaly hat geschrieben:Man kann es langweilig finden, wenn man glücklich und zufrieden bis ans Lebensende und so weiter, aber Goal und Rufus hätten bestimmt nichts dagegen.

Bitte nicht -.-
Und bitte doch!
Bitte nicht... bitte doch...*kopf expolodier* :roll:
Man will irgendwie beides. Man möchte dass Goal und Rufus zusammen sind, das aller letzte was ich möchte ist aber dass Rufus sich dafür ändert. Langweilen ist bei weitem nicht das Schlimmste.

#Goaly hat geschrieben:Dass es schlecht für eine Spielereihe ist, wenn sie kein Ende findet (Assassins Creed! :(), das habe ich schon kapiert.

AC hatte noch nie ein Ende, nicht mal ein Achtel Ende. Allein um aus dem ersten Teil zurück auf den Desktop zu kommen waren 9 Klicks notwendig, kein Exit Schild weit und breit, man hat nicht mal verstanden dass das Spiel zu ende ist als es zu ende war! Dass war noch mal ein "Werk" für sich. Wenn man es als Vergleich anführt, AC hatte seit dem ersten Teil keine einzige gute Fortsetzung, wohingegen Deponia sich immer weiter steigert und man nicht die Fans enttäuschen möchte. Gerade deswegen fällt das Loslassen unmöglich. Man will nicht dass es schlechter wird, man kann sich nicht von etwas trennen was besser ist alles was man je zuvor gekannt hatte.

#Goaly hat geschrieben:Am Ende bleibt als einzig wahres Argument nur, dass alles nur noch schlimmer werden kann, weil das Spiel nun mal von Poki ist.

Poki wählt ein Sad End denke ich vor allem weil es eher in Erinnerung bleibt. An wie viele Spiele / Bücher / File die ein "gutes" Ende haben denkt man gelegentlich zurück? Und an wie viele die einem das Herz gebrochen und die Seele zerstrampelt haben? Da findet man seine Antwort.

#Goaly hat geschrieben:Ich fühle mich bei der ganzen Geschichte eher wie Goal. Als sie Rufus erzählt hat, wie sie sich fühlt, weil er immer verschwindet und plötzlich doch wieder auftaucht, kam mir einiges bekannt vor. Der Unterschied ist nur, dass Rufus nicht vorher groß und breit verkündet hat, er käme nie wieder, dann doch wieder auftaucht, Goal noch dafür verspottet, dass sie auf ihn gewartet hat und ihr dann das Leben versaut so nach dem Motto: "Das hast du jetzt davon!"

Sehr gute Metapher! Ich kann dich so gut verstehen.
Ich musste nicht auf den 4ten Teil warten und mir persönlich kamen alle 4 Teile wie aus einem Guss vor und erst im nachhinein beim Recherschieren bin ich darauf gestoßen dass eigentlich nur 3 Vorhergesehen waren. Zum Glück habe ich es dadurch etwas leichter.

Meine Meinung zu dem Spiel und Ende habe ich locker über 60 mal bearbeitet in nem anderen Thread. Wenn ich die Geschichte geschrieben hätte, gäbe es auch kein Happy End. Pokis Sad End würde sich im Vergleich noch wie ein Samthandschuh anfühlen.

Aber das beiseite, das einzige was ich für mich weiß, ich wäre an Goals Stelle, sowohl bei Deponia 3 wie auch bei Deponia 4 hinterher gesprungen, regardless all consequences. (So wie Rufus ihr hinterher springt)
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Re: Regarding the ending (minor spoilers)

Beitragvon #Goaly » Mi 20. Apr 2016, 18:54

Die Leere war schon immer da.

Da kannst du erstmal nur für dich sprechen. Ich bin ja nicht wie ein emotionsloser Zombie durchs Leben gelaufen, bevor ich auf Doomsday traf. Normalerweise berühren mich Geschichten sehr und auch Doomsday hat mich ja wie gesagt eine Weile hin-und hergeschüttelt, nur am Ende konnte ich einfach nichts mehr fühlen. Ich hatte nur den Eindruck, mich die ganze Zeit an etwas abgearbeitet zu haben, was gar nicht nötig gewesen wäre. Langsam erhole ich mich wieder und komme zum "Normalzustand" zurück, und der ist definitiv nicht leer.

Es ist ein literarisches Kunstwerk was genau das zum Ausdruck bringen wollte.

Was ich halt schon wusste, und das ganze Im-Kreis-Szenario war konstruiert bzw nichts, was ich für Deponia gewollt hätte. Es stört mich nicht so krass, wenn Geschichten zu Ende gehen, denn das haben sie nun mal so an sich, auch die durchweg optimistischen. Es ist natürlich erstmal schade, aber schließlich gibt es noch viele andere Möglichkeiten, sich weiter damit zu beschäftigen. (Fanfictions, hust!) Streng genommen ist eine Geschichte erst dann wirklich zuende, wenn keiner mehr daran denkt. Und diese Art von "Unsterblichkeit" kann auch niemand verhindern. Es stört mich eher, dass ich es so gewollt haben soll, dass es die Zeitschleife gibt. Wollte ich nicht. Also was hat Doomsday für mich dann zu bieten, außer einer Schlussfolgerung, die ich schon kannte?

Will man nicht einfach Rufus wiedersehen auch wenn es heißt ihn schlussendlich wieder zu verlieren?

Für eine Weile will man das schon, aber wenn Deponia zur Dauerwurst werden würde, würden sich sicher viele davon abwenden, weil es langweilig werden würde, weil Poki irgendwann auch keine genialen Ideen mehr hätte und sich wiederholen würde. Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Fans das will.

Es ist alle mal besser, als die komplette Hoffnungslosigkeit ihn tatsächlich niemals wieder zu sehen.

Vielleicht kann ich dich damit trösten, dass er in deinem Kopf immer weiter lebt? Fiktive Charakter haben eben das Privileg, niemals wirklich sterben zu können. :D


Ehrlich? Irgendwo innen drin, ganz tief WILL MAN GERADE DAS! Nur, und das entscheidende dabei ist, man will es gleichzeitig überhaupt nicht!

Das würde ich zur Geschmackssache erklären. Es gibt Happy Ends, die passen einfach und die sind gut so, wie sie sind. Aber man braucht sie nicht überall, vor allem wenn vorher alles dagegen spricht und dann plötzlich die Logik so gebogen wird, dass alles gut ausgeht. :?


Endlich spricht das mal jemand aus! Unmöglich ist Rufus sein zweiter Vorname!

Außerdem ist es ja gar nicht unmöglich, mit einer Zeitreise Probleme zu lösen. Das sollen wir nur pauschal hinnehmen und nicht weiter drüber nachdenken. Anders ist es bei reinen Komödien wie "Zurück in die Zukunft". Da geht natürlich alles gut aus. :roll:


Das Spiel hatte bereits überlänge, sie können nicht absolut alle xionen Möglichen durchgehen und alle abstürzen lassen, dafür reicht ihnen in unserer Realität das Budget nicht.

Woran machst du diese Überlänge fest? Nach Gronkh-Standart war der 4. Teil ungefähr genauso lang wie der 3. Es gibt zwar mehr Ortswechsel, aber dafür hält man sich nicht mehr so lange an einem Ort auf, so dass die Länge im normalen Rahmen bleibt.
Natürlich können sie nicht alle Möglichkeiten durchgehen, aber dass alles schief geht, damit am Ende das herauskommt, was das Loslassen alternativlos macht, ist eben so gewollt. Da täuscht auch keine Philosophie drüber weg.


Doch irgendwo schon. Wenn man es sich aussuchen könnte würd ich es nicht enden lassen, ich würde Deponias Realität der diesen bevorziehen, dort gibt es wenigstens Hoffnung die sich als Rufus personifiziert hat.

Du würdest dann auch den 80. Teil von Deponia noch feiern? Ich möchte nicht wissen, wovon der handeln würde. Nein, ich bin definitiv nicht dafür, dass es niemals endet. Sorry, Ronny.


Bin ich wirklich die einzige die bei Ronnys Song mitgesungen hat?

Kann sein. :lol:


Man will irgendwie beides. Man möchte dass Goal und Rufus zusammen sind, das aller letzte was ich möchte ist aber dass Rufus sich dafür ändert. Langweilen ist bei weitem nicht das Schlimmste.

Ich hatte ehrlich gesagt nach dem 3. Teil den Eindruck, Rufus hätte sich gar nicht geändert. Immerhin ist doch das Ende von allen drei Teilen gleich verlaufen. Rufus lässt immer los, weil er eben nicht um jeden Preis gewinnen will. Er will Goal nicht anlügen und er will nicht, dass jemand für ihn stirbt. Diese Einstellung ändert er nie. Deswegen wundert es mich nicht, wenn er nach seinen Abenteuern wieder anfängt, Chaos zu stiften. Dein Rufus wird also immer er selbst bleiben. :D


Wenn man es als Vergleich anführt, AC hatte seit dem ersten Teil keine einzige gute Fortsetzung, wohingegen Deponia sich immer weiter steigert und man nicht die Fans enttäuschen möchte.

Also für mich hat AC am Anfang auf etwas hingearbeitet, was die Story vorangebracht hat. Es hätte irgendwann ein großes Finale und ein Ende geben können, bei dem man für alles, was man im Animus herausgefunden hat, belohnt wird oder es sich zumindest zu Nutze macht.
Und was ist daraus geworden? Eine Stadtbesichtigungssimulation. -.- Der vielversprechende Protagonist wurde "entfernt" und Animus ist nichts weiter als ein Spielzeug für Memorialtouristen, ein Mittel zum Zweck, um immer mehr Fortsetzungen zu bringen. Es gibt kein Ziel mehr. Und genau das würde auch aus Deponia werden.


Poki wählt ein Sad End denke ich vor allem weil es eher in Erinnerung bleibt. An wie viele Spiele / Bücher / File die ein "gutes" Ende haben denkt man gelegentlich zurück? Und an wie viele die einem das Herz gebrochen und die Seele zerstrampelt haben? Da findet man seine Antwort.

Eben. Ich kenne meine Antwort und kann dieses Pseudo-Totschlagargument nicht mehr hören. Traurige Geschichten bleiben weder länger im Gedächtnis noch sind sie automatisch besser als die fröhlichen. Wer auch immer dieses Klischee verbreitet hat, hat nicht zuende gedacht. Gerade beim Genre Adventure müsste jedem ein Spiel einfallen, was legendären Status hat, obwohl es keinerlei tragische Elemente hat. Kein Spiel ist besser als das, nur weil es traurig endet. Es gibt viel mehr Kriterien, die ein Spiel erfüllen muss, um in Erinnerung zu bleiben. Auch bei Deponia ist es nicht das Ende, was die einzige Qualität ausmacht. Noch bevor ich das Ende kannte, hat mich einfach der Humor geflasht, die Charaktere, diese absurde Story. Das hätte ich auch nach einem schmalzigen Ende nicht vergessen.
Überhaupt gehen die meisten meiner Lieblingsfandoms gut aus, bei machen geht es gar nicht anders, denn sie sind die klassischen "Held besiegt Gegner sonst Gameover"-Szenarien. Trotzdem könnte ich sie auswendig nacherzählen und werde sie noch lieben, wenn ich alt und grau bin. Die meisten tragischen Geschichten dagegen lege ich zu den Akten. Weiß auch nicht, warum. Manchmal merke ich schon vor dem Finale, dass die Figuren nur zum sterben geschaffen wurden und sie wachsen mir gar nicht so ans Herz oder ich kann mich eben gar nicht so oft damit beschäftigen, weil ich es nicht ertrage. Deponia ist eine von wenigen Ausnahmen, bei denen ich wirklich so gelitten habe, als wäre wirklich jemand gestorben. Auf Rang 1 ist das Spiel für mich trotzdem nicht. Es ist auch hauptsächlich Doomsday zu verdanken, dass ich überhaupt noch mal so intensiv drüber nachdenke.
Ich schätze, es ist wieder mal Geschmackssache. Wer gern leidet, liebt Tragödien eben mehr als alles andere.


Ich musste nicht auf den 4ten Teil warten und mir persönlich kamen alle 4 Teile wie aus einem Guss vor und erst im nachhinein beim Recherschieren bin ich darauf gestoßen dass eigentlich nur 3 Vorhergesehen waren. Zum Glück habe ich es dadurch etwas leichter.

Da hast du Recht. Da muss ich auch sagen, dass das Thema vom Teil 4 wirklich gut zu Deponia passt. Es gab schon vorher viele Andeutungen auf Zeitreisen, es wirkt so, als wäre es eine Vorbereitung auf Doomsday.

Meine Meinung zu dem Spiel und Ende habe ich locker über 60 mal bearbeitet in nem anderen Thread. Wenn ich die Geschichte geschrieben hätte, gäbe es auch kein Happy End. Pokis Sad End würde sich im Vergleich noch wie ein Samthandschuh anfühlen.

Wie gesagt, Geschmackssache. Wobei es bestimmt einfacher ist, ein trauriges Ende zu schreiben als eines zu erleben.

Aber das beiseite, das einzige was ich für mich weiß, ich wäre an Goals Stelle, sowohl bei Deponia 3 wie auch bei Deponia 4 hinterher gesprungen, regardless all consequences.

Damit hätte ich auch leben können. Es wäre so ein bittersüßes Ende gewesen, beide vereint, aber tot. Goal hätte auch endlich mal eine Entscheidung getroffen, aber sie lässt sich ja irgendwie nur durch die Geschichte hindurchtragen, auf Rufus' Schultern.
Hussa, was wäre wohl wenn?

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Re: Regarding the ending (minor spoilers)

Beitragvon ladyamen » Mi 20. Apr 2016, 20:15

#Goaly hat geschrieben:Ich bin ja nicht wie ein emotionsloser Zombie durchs Leben gelaufen,

brains, braiiiiins ..... 8-)

Für eine Weile will man das schon, aber wenn Deponia zur Dauerwurst werden würde, würden sich sicher viele davon abwenden, weil es langweilig werden würde,
Du würdest dann auch den 80. Teil von Deponia noch feiern? Ich möchte nicht wissen, wovon der handeln würde. Nein, ich bin definitiv nicht dafür, dass es niemals endet. Sorry, Ronny.

Nicht direkt was ich gemeint habe, aber man muss die Dinge auch nicht gleich immer mit dem Schlimmsten vergleichen. Ich könnte zum Beispiel einen Anime nennen, One Piece (falls es dir was sagt) läuft schon seit JAHRZEHNTEN! Jeden Sonntag kommt eine kleine Folge, ich schaue es seit ich ein Kind bin und es wird glaub ich .... tatsächlich! ... niemals enden :lol: Und hey, es wird nicht langweilig! (es gibt mittlerweile locker 1000 Episoden!) Ein komplettes Land (Japan) ist stolz darauf und keiner wendet sich davon ab, es ist viel mehr ein Lichtstrahl geworden der einen durch das Leben begleitet.

Ich hatte ehrlich gesagt nach dem 3. Teil den Eindruck, Rufus hätte sich gar nicht geändert. IDein Rufus wird also immer er selbst bleiben. :D

schnief.

Eine Stadtbesichtigungssimulation. -.-
ha ha, ja furchtbar, mich wundert es dass es sich überhaupt verkauft.

Es gibt kein Ziel mehr.
Hmm, wohl wahr, jedem das seine. Ich brauche nicht immer einen Grund um irgendetwas zu erleben, mein Fokus liegt im erleben selbst, egal was dabei raus kommt. ^^'

Die meisten tragischen Geschichten dagegen lege ich zu den Akten. Weiß auch nicht, warum. Manchmal merke ich schon vor dem Finale, dass die Figuren nur zum sterben geschaffen wurden und sie wachsen mir gar nicht so ans Herz oder ich kann mich eben gar nicht so oft damit beschäftigen, weil ich es nicht ertrage.
Huch? Dass ist so seltsam jemandem zu begegnen der genau die entgegengesetzte Meinung hat.

Jedenfalls, wo war ich? Gehirne, Gehiiiirrrneeee ....
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Re: Regarding the ending (minor spoilers)

Beitragvon Morgaln » Mo 25. Apr 2016, 03:34

Galdring hat geschrieben:Hallo,

mal ein ganz klarer Einfwurf an dieser Stelle: Wer unsere Spiele kennt weiß sehr wohl, dass - insbesondere Pokis Spiele - keine Happy Ends haben. Es wundert mich immer wieder, wenn Leute davon überrascht sind.

Das Argument "Was sich die Fans gewünscht hätten"... Ähm naja, ein schwieriger Punkt, aber: Computerspiele sind Kunst. Und Kunst ist frei. Wenn die Vision des Künstlers - in dem Fall Poki - nunmal kein Happy End ist, soll er sich dann verbiegen? Verlangt ihr von J.K. Rowling auch, das Ende von Harry Potter zu ändern, weil so viele beliebte Charaktere gestorben sind? Verlangt ihr von eurem Lieblingsmusiker, einen Titel vom neuen Album zu entfernen, weil der euch nicht gefällt?

Nur mal so ein Gedanke...

Grüße,
Galdring


Hallo,

ich muss zugeben, dass ich Deponia Doomsday noch nicht gespielt habe, nämlich genau aus dem Grund, dass ich ein negatives Ende erwartet habe und weil ich keine Lust hatte, noch einmal so extrem enttäuscht zu werden wie vom Ende von Goodbye Deponia. Deswegen ist auch sehr wahrscheinlich, dass ich das Spiel nie kaufen werde, es sei denn es taucht mal in einem Bundle auf, das ich aus anderen Gründen haben möchte. Ich kann und möchte aber doch etwas Grundsätzliches dazu sagen:

Zuerst einmal kann und darf gerade Kunst auch kritisiert werden; immerhin ist Kunstkritiker sogar ein Beruf, was immer man davon auch halten mag. Und für jemand, der von seiner Kunst lebt und diese einem breiten Publikum darbietet, für den ist Feedback auch immer wichtig, denn der lebt auch davon, dass er dem Publikum auch irgendwo das bietet, was es haben will. Sonst verliert er das Publikum irgendwann (das ist jetzt eine allgemeine Aussage und nicht speziell auf Deponia oder Pokii bezogen, ich glaube nicht dass Daedalic Gefahr läuft, wegen Deponia Doomsday bankrott zu machen, eher im Gegenteil 8-) ) Umgekehrt hast du aber auch recht, dass die Fans nicht erwarten können, dass Geschichten geändert werden, nur weil einem Teil davon das Ende nicht schmeckt. Wenn ein Spiel mal veröffentlicht ist, dann ist es so wie es ist und man muss damit leben. Dennoch macht es Sinn, dazu Feedback zu geben damit der Künstler auch abschätzen kann, wie seine Kunst ankommt und das auf zukünftige Werke anwenden kann.

Ich finde aber die Aussage, dass eure Spiele aus Prinzip kein Happy End haben problematisch. Denn wenn eure Geschichten grundsätzlich negativ ausgehen (müssen), dann hat das tragische Ende genauso wenig Bedeutung, wie ein auf Biegen und Brechen konstruiertes Happy End. Beides ist dann sinn-entleert. Es ist einfach wichtig, dass das Ende zur Geschichte passt und nicht aufgesetzt wirkt; wenn man ein negatives Ende möchte, dann steht das dem Künstler natürlich frei, aber er muss es dann auch so umsetzen, dass es glaubwürdig und natürlich wirkt.

Wie Emares schon gesagt hat ist das ja auch der Haupt-Kritikpunkt von Goodbye Deponia; nicht dass es schlecht ausgeht, sondern dass die Art und Weise wie das Ende präsentiert wird sehr konstruiert wirkt und die Lösung für das Dilemma in dem Goal steckt sogar den Regeln widerspricht, die vorher für die Situation festgelegt wurde (i. e. wenn einer von den dreien aus dem Rotor steigt sterben die anderen, Goal hätte Cletus nicht retten können, sobald Rufus losgelassen hat). Im Gegensatz dazu hat z. B. Satinav's Ketten ein sehr passendes Ende, weil es trotz aller Düsterheit und Melancholie absolut zur Geschichte und zur Stimmung passt.

Außerdem finde ich, wenn ich von vornherein ein negatives Ende erwarte dann bringt mich das um einen Großteil der Spannung, die ein Spiel mit sich bringt. Denn dann frage ich mich nicht mehr, wie die Geschichte ausgeht sondern nur noch, was wohl passieren wird, damit der Hauptcharakter scheitern wird. Für mich persönlich heißt das dann auch, dass ich sehr viel weniger Emotion in das Spiel investiere, weil ich schon weiß, dass am Schluss sowieso alles schief geht und ich daher gar nicht erst für den Charakter zu hoffen brauche. Das geht bei Rollen- oder Strategiespielen, wo ein Großteil des Spielspaßes auch durch Gameplay bzw. die taktische Komponente gegeben ist, aber bei einem Adventure, das von der Story lebt ist es tödlich, wenn ich schon vorher weiß, wie es ausgehen wird. Klar weiß ich dann nicht genau, wie die Geschichte endet, aber wenn mir von Anfang an klar ist, dass es ein negatives Ende geben wird dann kann ich sehr viel früher abschätzen, in welche Richtung es gehen wird.

Schlußendlich steht das natürlich alles in eurem Ermessen. Ihr habt ja auch ein großes Publikum, das mit dem Ende zufrieden ist und von daher habt ihr auch nicht unbedingt Grund, eure Haltung zu überdenken. Leute wie ich, denen es nicht gefällt müssen dann auch damit klarkommen. Ich weiß nicht, wie viele Leute sich überhaupt zu Wort melden, die Doomsday nicht gespielt haben, aber ich wollte zumindest mal eine Meinung anbringen von jemandem, den ihr eben wegen dieser Tendenz für die Deponia-Reihe als Kunden verloren habt.

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Re: Regarding the ending (minor spoilers)

Beitragvon rldml » Mi 15. Feb 2017, 17:36

Galdring hat geschrieben:Hallo,

mal ein ganz klarer Einfwurf an dieser Stelle: Wer unsere Spiele kennt weiß sehr wohl, dass - insbesondere Pokis Spiele - keine Happy Ends haben. Es wundert mich immer wieder, wenn Leute davon überrascht sind.

Das Argument "Was sich die Fans gewünscht hätten"... Ähm naja, ein schwieriger Punkt, aber: Computerspiele sind Kunst. Und Kunst ist frei. Wenn die Vision des Künstlers - in dem Fall Poki - nunmal kein Happy End ist, soll er sich dann verbiegen? Verlangt ihr von J.K. Rowling auch, das Ende von Harry Potter zu ändern, weil so viele beliebte Charaktere gestorben sind? Verlangt ihr von eurem Lieblingsmusiker, einen Titel vom neuen Album zu entfernen, weil der euch nicht gefällt?

Nur mal so ein Gedanke...

Grüße,
Galdring


Das ist jetzt schon das dritte oder vierte Forum, in dem ich mich nur wegen eines Spieles anmelde... *grrr*

Erstmal zu deiner Ansage:

Grundsätzlich hast du natürlich recht. Als ich Anfang (diesen) Jahres damit angefangen habe, die Deponia-Reihe zu spielen, habe ich das jedoch nicht gewusst, dass Poki seinen Stories nur Sad-Ends verpasst. Nach dem dritten Teil und dem Intro des vierten Teils hatte ich ein klein wenig die Hoffnung, dass man in dem Spiel ein Plot Twist auslösen kann, der eben doch zu einem anderen Ende führt und uns das Intro mit seinen bösen Vorahnungen nur ein wenig in die Irre treiben will...

Natürlich sei Poki das Schreiben von traurigen Ausgängen auch ungenommen, wenn er Spaß dran hat , bitte. Nur werde ich mir zukünftig keine Spiele mehr kaufen, in denen Poki die Story geschrieben hat: Wenn ich vorher schon weiß, dass ein Spiel kein gutes Ende haben kann, warum dann überhaupt Zeit investieren? Spannung entwickelt sich in dem Spiel nicht mehr und auch wenn gerade bei einem Adventure der Spieler eigentlich um des Adventures willen spielt und weniger für das Ende, fühlt sich sowas doch auch zu Recht unbefriedigend an.

Zu Doomsday speziell:

1. Ich mag Toni und hätte sie gern öfter und mehr gesehen (Ja, ich stehe eher auf impulsive Frauen...).

2. Es einfach beleidigend, wie hier mein Name in den Schmutz gezogen wird. Ich bin kein 486er! Ich bin mindestens ein Pentium (mit Rechenfehler...)!

3. Einige Passagen im Spiel ergeben wirklich überhaupt gar keinen Sinn - und damit meine ich nicht mal die Zeitschleifen (bei denen ist es ja im Grunde so vordefiniert...):

a) Warum stapelt Toni ihre so extrem wertvollen Gläser offen auf dem Weg? Wären die nicht in irgend einer Kiste besser aufgehoben? Es gibt doch Kisten auf Deponia, oder?

b) Warum ist McChronicles Vater erst kurz vor der Pubertät? Wichtig: Das McChronicle älter aussieht als sein Vater fand ich sogar passend - wir wissen immerhin nicht, wie lang sich der Sohnemann schon in Zeitreisen durch die Weltgeschichte bewegt hat. Aber der Vater sollte wenigstens alt genug sein, um ein Kind zu haben.

c) Wie hat Goal es geschafft, die gleiche Bownlingkugel für ihr Liebespaar-Foto zu nutzen, obwohl selbige sich die ganze Zeit in Rufus Besitz befindet?

d) Warum zur Hölle muss man den Stern oben auf der Achterbahn sprichwörtlich "mitnehmen"? Vielleicht bin ich ja der einzige, der das so sieht, aber für mein Verständnis hat Rufus damit die 4. Wand durchbrochen. Wenn er jedoch dazu imstande ist, warum wandelt er die Story nicht in ein Happy End um? Wenn man Rufus diese Fähigkeit nicht zugestehen will (was verständlich wäre), dann hätte man ihn dort oben auch einfach ein Foto vom Stern machen lassen können.

4. Ich mag Toni und hätte sie gern öfter und mehr gesehen (Ja, ich stehe eher auf impulsive Frauen...).

5. Manche Mini-Games sind übelster Mist - speziell das Tauben-Ding aus Teil 1 und das mit dem Freeze-Roboter in Teil 4. Sowas kann ich echt nicht ab, aber Verschiebe-Puzzles waren noch nie meine Stärke.

Zum Deponia-Multiversum allgemein:

Bitte lasst diese einzigartig schöne Welt mit ihren verschrobenen Bewohnern jetzt nicht in der Versenkung verschwinden. Das Spiel bietet so unendlich viel Platz für so viel mehr schöne, schaurige und (auch) traurige Geschichten, auch wenn Rufus, Goal und all die anderen, die mir so ans Herz gewachsen sind (habe ich erwähnt, dass ich Toni mag?) vielleicht dann bestenfalls als Gast-Stars zu sehen sind, Wir haben zum Beispiel noch nicht ein Bild aus der Müllgolei gesehen und auch Drecksiko ist noch unberührtes Adventure-Neuland.

Es muss auch nicht in jeder Geschichte um die Vernichtung Deponias gehen - Nicht immer muss das Ziel der Handlung so hochtrabend sein - es reicht, dass das Ziel motiviert und Hoffnung auf ein Happy End besteht - und um den Bogen zu dem Anfang meines Posts zu ziehen - ab und an sollte eine Geschichte dann auch sein Happy End bekommen.

In diesem Sinne,

Ronny

P.S.: Ich ein Pentium, verdammt!


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