Balance zwischen Krieger und Magier.

R0nin
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon R0nin » Mo 27. Jan 2014, 15:13

rondra zum gruße!

ich schließe mich rattenmann & labiotic an
in p&p rpg ( wie dsa oder d&d ) führt man verschiedene klassen mit stärken & schwächen und gewissen aufgaben ins feld.
das ist gut umgesetzt meiner meinung nach.

ein großes problem wird sicherlich sein, dass man von den rpgs & mmos zuviel verwöhnt wurde ( als kleines beispiel: wow shamys & palas ), denn heutzutage muss eine klasse quasi ein übers wassser wandelnder, unverwundbarer halbgott sein, welcher 3 zweihandschwerter triple wielded und mit feuerbällen aus den augen und blitzschlägen aus seinem ar*** alleine die gegner in die flucht schlägt...
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kanepddj
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon kanepddj » Mo 27. Jan 2014, 16:44

Hi,

Das Balancing zwischen Magier, Fernkämpfer und Nahkämpfer als reiner Damagedealer ist bei Blackguards im Verhältnis zum DSA Regelwerk nur bedingt gelungen. Da gebe ich dir vollkommen recht. Der Magier als Schadensausteiler ist nicht vorhanden, auch wenn im Pen&Paper vorgesehen und auch gut funktionierend. Allerdings ist das Zaubersytem vom DSA Regelwerk doch recht komplex und damit in diesem PC Spiel schwer bis garnicht umsetzbar.

Da aber DSA grundsätzlich ein Gruppenspiel ist, und nur gemeinsam etwas Sinn macht, ist die Umsetzung hier so vollkommen ok. Und bis auf kleinere Sachen gut so wie sie ist. Es ist halt ein Kampf/Taktik orientiertes Spiel und da macht der Magier als Supporter sehr großen Sinn.

Wenn du Ausdauer für die Kämpfer willst, muss wenn dann eine konsequente Anwendung der Ausdauerregel auch für Magier gelten. Was im Pen&Paper Bereich häufig dafür sorgt das ASP Schadensmonster vor Erschöpfung umkippen, und das bevor Krieger ihre Ausdauer auch nur annähernd verbraucht haben.

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meistro
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon meistro » Di 28. Jan 2014, 22:00

Haben gleich mit 1.1 angefangen und auch mit einen Magier. Bin nun im 3. Kapitel und finde meinen Magier kein Stück schlecht.
Aurelia nimmt Gegner 6 Runden aus dem Spiel. Der Feuerball haut richtig gut rein und oft kann man das Gelände in Brand stecken. Dieser Berserkerzauber ist auch sehr lustig.

Mit dem Mana habe ich auch selten Probleme. Die Buffs Verbrauch recht wenig so das ich mit Manatränken den ganzen Kampf durch zaubern kann.

Der Frauenaufreißer vom Anfang ist bei mir Bogenschütze geworden und wirkt nebenbei den Feuerball. Wenn mal paar auf nem Haufen stehen.

Mag nur die vorgefertigen Gruppenmitglieder nicht... Aber vlt wäre das Spiel sonst auch zu einfach.
Spiele auf normal und finde die Schwierigkeit angemessen. Sobald ich es durch habe werde i es noch einmal auf schwer anfange mit eine ordentlichen Bogenschütze

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50%grey
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon 50%grey » Do 30. Jan 2014, 02:48

Jo. Das hat nichts mit "Schönreden" zu tun sondern ist einfach ein anderes Prinzip.

Der eine will, dass alle Charaktere unter dem Strich in etwa gleich stark sind (Balancing). Und gewohnheitsmäßig wird der Magier als der Damagedealer gesehen. Die Aufgabe allein betrachtet erfüllt er schlechter als andere, weil er eben durch die Astralenergie begrenzt ist.

Der andere erwartet, dass jeder Charakter zur Gruppe etwas nützliches beiträgt. Da wird Balancing weniger wichtig als die einzigartigen Möglichkeiten jeder Charaktersorte. Da liefert der Magier schon einiges und ist nur schwer aus einer Gruppe wegzudenken. Er liefert einfach viel mehr strategische Möglichkeiten und man kanns fast als Verschwendung von Astralenergie ansehen, wenn der Magier diese standardmäßig immer in direkten Schadenszaubern verpulvert.

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Kaladin
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Kaladin » Do 30. Jan 2014, 20:35

Mein Magier ist ja allein schon durch Acceleratus 3 so viel wert wie meine besten Kämpfer zusammen. Und während ein Buff läuft, stärkt er die Gruppe munter weiter, debufft oder kontrolliert Gegner oder schießt halt mal noch mit drauf.

Wer unter Balancing die Stärke verschiedener Klassen versteht, sollte den Magier eher zu stark als zu schwach finden.

Wer darunter versteht, dass jeder genau gleich gut tanken, supporten und austeilen kann... tja, der ist eben beim falschen Spiel. Aber ich frage mich, warum das erstrebenswert sein sollte, 3x dieselbe Klasse zu haben, nur mit anderen Effekten.

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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon meistro » Sa 1. Feb 2014, 20:27

Habe nun 2 mal schon bis Ende Akt 3 gespielt. Das erste mal mit einen Mage und das zweite mal mit einen Bogi.

Muss nun leider auch sagen, dass ein Bogi das Spiel wesentlich einfacher macht als ein Mage als Hauptchar.

Der Mage ist nicht schwach, er ist sehr nützlich. Nur leider ist gruppentechnisch der Bogi die wohl stärkste Wahl.

Derzeit ist kommt die Gruppe 2 Kämpfer, 2 Mage und 1 reiner Bogi viel chilliger durch die Kämpfe.

Meine erste Gruppe mit den Mage als Main ist eher so lala. Wenn man die Bogentalente mitskillen will, ist man einfach zu oft Out-Of-Mana.

Schade, dass man die neuen Gruppenmitglieder nicht von 0 skillen kann, nur dann würde das Spiel wohl zu einfach werden :D

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Yumiko
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Yumiko » Mi 26. Mär 2014, 01:30

Also ersteinmal: seit DSA 4. Edition (welches Regelsystem auch Backguards nutzt) gibt es direkt keine Klassen mehr.
Da Ausbildung und Hintergründe in Blackguards wegfallen ist - für sich alleine betrachtet - der magiekundige Charakter "stärker".

Begründung:
Du hast einen tollen "Kämpfer"/"Bogenschütze" gebaut. Jetzt spar 500 AP ein und mach ihn magiekundig. Er kann jetzt praktisch das gleiche UND dazu noch Magie. Wenn AP mal über sind einfach passende Buff-Sprüche wie Adlerauge oder Axxeleratus für 2. Angriff und Heilzauber nebenbei hochziehen. Damit teilt der Charakter erheblich mehr aus als die nicht magische Variante und hält länger durch. Von den 21000 AP die man in etwa bekommt gehen dann bis 2000 AP in den magischen Teil (wenn man Metallrüstungen anzieht muss man die Zauber etwas höher skillen oder Zauberroutine nehmen). Der "weltliche" Teil des Charakters wird also kaum schlechter sein als bei einem nicht magischen Charakter.

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Sagil
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Sagil » Mi 26. Mär 2014, 21:05

Der Unterschied sind nicht nur 500APs und was man so an Zaubern verbraet, sondern auch HPs - da bekommt ein Krieger mehr als ein Magier mit gleichen Werten.

Alles in allem denke ich aber stimmt die Balance schon ganz gut. Die Schadenszauber die nur einen einzigen Gegner treffen (Ignifatius usw) koennten etwas billiger oder staerker sein und manche Zauber sind ganz klar nuetzlicher als andere, aber Zauberer vs Magier generell ist nicht einseitig.

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Prokktor
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Prokktor » Do 27. Mär 2014, 11:25

Der grundsätzliche Unterschied besteht tatsächlich nur in 500AP und der Fähigkeit Metallrüstungen zu tragen.
Dazu kommen natürlich noch AP für ein paar Zauber und SF, aber Ap gibts genug im Spiel.

Da aber ein Bogi keine Metallrüstung braucht, stellt sich die Magier oder Bogi frage garnicht... warum den kein BogiMagier?

Man muss sich hier doch nicht auf eine Klasse beschränken, sondern kann munter kombinieren.

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Yumiko
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Yumiko » So 30. Mär 2014, 01:40

Richtig, wobei magisch begabte problemlos Metallrüstungen tragen können - alle Zauberproben sind dann nur um 8 erschwert (und ASP Regeneration ohne Tränke geht nicht). Also im "Endgame" - insbesondere mit Zauberroutine - ist das durchaus eine Option.


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