Balance zwischen Krieger und Magier.

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Joneleth
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Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Joneleth » Do 23. Jan 2014, 21:10

Ich finde es irgendwie ziemlich unfair das Kämpfer keine Ausdauer haben/brauchen um ihre spezial Angriffe durchgehend nutzen können Magier aber astralenergie verbrauchen und bereits nach 3-4 zaubern nur noch doof herumstehen bis sie wieder etwas energie aufgeladen haben, während die Krieger immer kräftig ihre spezial Angriffe raus hauen können.

Dazu kommt die enorm hohe rate an misslungenen zaubern, der eine Schwarzmagier den man am Anfang bekommt hat mal gerade 34% Erfolg bei seinen Feuerbällen das ist lächerlich.

Wie kriege ich das ganze etwas ausgeglichener hin, so das die Magier nicht mehr so nutzlos sind ?

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Einfachmalso
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Einfachmalso » Do 23. Jan 2014, 21:22

Joneleth hat geschrieben: Ich finde es irgendwie ziemlich unfair das Kämpfer keine Ausdauer haben/brauchen um ihre spezial Angriffe durchgehend nutzen können Magier aber astralenergie verbrauchen und bereits nach 3-4 zaubern nur noch doof herumstehen bis sie wieder etwas energie aufgeladen haben, während die Krieger immer kräftig ihre spezial Angriffe raus hauen können.

Dazu kommt die enorm hohe rate an misslungenen zaubern, der eine Schwarzmagier den man am Anfang bekommt hat mal gerade 34% Erfolg bei seinen Feuerbällen das ist lächerlich.

Wie kriege ich das ganze etwas ausgeglichener hin, so das die Magier nicht mehr so nutzlos sind ?


Nach dem spielen der Demo, finde ich ebenfalls, das die Krieger klar im Vorteil sind.

Wenn man sich auf wenige Waffengattungen spezialisiert, hat man eine hohe Trefferquote mit diesen Waffen, kann diese und seine Spezialattacken immer benutzen, und mehr Punkte übrig um andere Attribute zu steigern.

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Joneleth
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Joneleth » Fr 24. Jan 2014, 12:50

Sie sind nicht nur einfach im Vorteil.
Die ganze balance ist ein kompletter griff ins Klo.
Ich mein so ein zauber macht in etwa genauso viel schaden wie ein angriff mit Wuchtschlag, nur verbrauchen die zauber viel mana und der Wuchtschlag nichts.

Wer wie ich dachte einen "normalen" Magier hier spielen zu können ist gearscht :(
Man haut 4-5 zauber raus, wobei die denn ja auch gerne mal NUR eine Erfolgschance von unter 30% haben (und mal gerade so viel schaden wie ein angriff von Krieger/Jäger machen), und steht denn ohne Energie blöde da und drückt einfach mal 10 runden nur Leertaste bis wieder genug Energie da ist für einen neuen zauber, der Zauberer ist also als reiner Magier der hinten steht und den Gegner mit Schadenszauber schwächt hier nicht spielbar.
Effektiver kann man den Magier hier also eigentlich nur spielen wenn man komplett auf Support geht, also Heilung und buffs, oder ihn komplett zweckentfremdet, und ihn entweder zum Bogen/Armbrust-schützen umbaut oder ihm zu Kämpfer macht, der eben nebenbei noch bisschen Magie nutzen kann.

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Labiotic
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Labiotic » Fr 24. Jan 2014, 17:29

sehe ich auch so :) meine Gedanken dazu, in einem anderen Thread :)

will nicht nochmal alles schreiben :) Aber ausgewogen ist was anderes aber ist ja auch nicht so wichtig, es geht um den Gruppenerfolg

http://forum.daedalic.de/viewtopic.php?f=147&t=4681

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Rattenmann
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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Rattenmann » Fr 24. Jan 2014, 22:39

Labiotic hat geschrieben:ist ja auch nicht so wichtig, es geht um den Gruppenerfolg


Das ist der Knackpunkt.

In DSA, und natürlich damit in Blackguards, geht es NICHT darum das jeder Char gleichstark ist. Sondern das jeder seine eigenen Stärken hat und sich die Stärken zu etwas ergänzen das weitaus mächtiger ist als die Summe der einzelnen.

Magier machen weniger Schaden?
Durchaus möglich, wenn man das System nicht extrem ausreizt.

Magier sind schwächer?
Ha! Niemals. Ein Magier kann einen hoffnungslosen Kampf trivialisieren. Magier sind in DSA keine Damagemaschinen, sie sind buffer / debuffer. Die Schadenszauber sind gut um kurze Bursts abzugeben gegen Heiler. Gegner zu finishen auf range. Aber niemals als Hauptschadensmacher. Lass Deine Magier mal Acceleratus Stufe 3 auf Naurim casten. Kälteshock Stufe 4 zu Start und beliebige andere Buffs auf Dein Team. Du wirst staunen wie einfach das auf einmal alles von der Hand geht.

WoW und andere "modernen" Rollenspiele haben leider die Landschaft der Rollenspiele verdorben. Es geht nur noch darum das alle gleich sind. Magier müssen immer genau das selbe an Schaden machen, Krieger müssen aber auch buffen können. Schurken natürlich genauso. Das mag in einem MMO noch irgendwie sinn machen (persönlich sehe ich das aber auch da TOTAL anders, gute MMOs hatten noch Gruppendynamik), aber singleplayer definitiv nicht.

Spiel Deine Gruppe als Team, nicht als Ansammlung von Soloisten. Dann wirst Du sehen wie mächtig jeder einzelne ist. Pushe die Stärken und versuche nicht alle gleich zu machen.

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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon GSandSDS » Sa 25. Jan 2014, 00:13

Nunja, in der Pen&Paper-Version wird der Magier in der Regel auch ganz anders herausgefordert. Zusätzlich zum Buffen und Debuffen können manche Kampfmagier auch Schadenszauber mit massivem Output wirken, die den Magier vielleicht all seine AsP kosten, aber der Gegner ist dann entweder platt oder zumindest stark lediert. Leisten können sich die Magier so eine Taktik oftmals deshalb, weil es in der Pen&Paper-Version meistens nicht so viele Dauerkämpfe mit Horden über Horden von Gegnern gibt, sondern Kämpfe nur punktuell vorkommen. Im Schnitt hat ein Magier dann oftmals genug Zeit sich wieder zu regenerieren. Im Einzelfall kann sowas natürlich schwanken. In Blackguards stehen die Kämpfe aber deutlich im Mittelpunkt, daher sind Magier dann bezüglich Damagedealing auf lange Sicht im Nachteil gegenüber Kämpfern. Bleibt das Buffen, Debuffen und anderer Krams, der von so manchem Spieler vermutlich selten gewürdigt wird. Erinnert mich irgenwie an Fußball; am Ende hat der Torschütze ja manchmal auch auf einmal den ganzen Ruhm, als wäre er damals alleine auf dem Feld gewesen.

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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Rattenmann » Sa 25. Jan 2014, 00:36

Genau das ist es. Jeder will der strahlende Held sein, niemand will dafür etwas tun. Ohne den Magier wird ein playtrough extrem schwer. Wenn überhaupt machbar. Ohne einen Kämpfer? Geht. Ohne einen Bogenschützen? Schwer,... aber geht.

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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Joneleth » Sa 25. Jan 2014, 00:38

Rattenmann hat geschrieben:
Labiotic hat geschrieben:ist ja auch nicht so wichtig, es geht um den Gruppenerfolg


Das ist der Knackpunkt.

In DSA, und natürlich damit in Blackguards, geht es NICHT darum das jeder Char gleichstark ist. Sondern das jeder seine eigenen Stärken hat und sich die Stärken zu etwas ergänzen das weitaus mächtiger ist als die Summe der einzelnen.



Du hast nur bestätigt was schon geschrieben wurde :)
Und mit eigenartigen Argumenten das Problem versucht zu beschönigen :)

Es ist und bleibt eine Tatsache das Krieger und Fernkämpfer mit ihren angriffen fast mehr schaden machen UND wunden schlagen, dabei NICHTS verbrauchen (keine Ausdauer) und daher MASSIV mehr schaden machen können, das Magier also nur als buffende heilende hybriden sich hier eignen ist eine Tatsache, die du selber im Prinzip bestätigt hast.

Du meinst nur es ist aufgrund der Gruppendynamik so in Ordnung anscheint, das finde ich nicht.

Die Balance ist hier also wirklich fürn popo :) ... und das ist daher relevant da man ja schon das Spiel schaffen mag ohne jeden zweiten Kampf mehrmals wiederholen zu müssen.

Und da man ja 2 Magier und eine Elfe die auch zauber kann schon bekommt, ist die eigene Gruppe mit noch einem weiteren Magier einfach naja :(, kann also nur jedem zum Fernkämpfer/Magier raten oder eben zum Krieger.

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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Rattenmann » Sa 25. Jan 2014, 01:37

Du willst es halt nicht verstehen. Es braucht keine "Balance". Wozu den?
Das Team als Ganzes muss funktionieren, nicht jeder Toon als soloist.

Eine Balance ist in einem RPG nicht nötig, ja sogar extrem hinderlich und führt zu Einheitsbrei.
Was das Spiel schaffen angeht: Am einfachsten ist es mit dem vorgefertigten Magier in meinen Augen. Am schwersten mit dem Krieger. Erstellt man sich seinen Char selber halte ich einen Magier mit Bogen für das einfachste um "durchzukommen".

Was Du unter balance verstehst ist nicht das was Du meinst das es ist.

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Re: Balance zwischen Krieger und Magier.

Beitragvon Joneleth » Sa 25. Jan 2014, 11:14

Du wiederholst dich, im Prinzip hast du das gleiche noch mal geschrieben wie im ersten post, keine Gegenargumente nur eigenartige versuche des schön Redens.

Wieso der krampfhafte versuch deiner seits das zu verteidigen ?



Mal eine kleine frage nebenbei, möchte dafür nicht extra einen neuen tread aufmachen, bei dem 1,1 patch den ich geladen habe steht was von einem Experten char, aber bei der Charakter Erstellung finde ich nirgends eine entsprechende Funktion, muss ich das Spiel dafür erst einmal durchgespielt haben ?


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