Schwierigkeitsgrad / Rätseldesign?

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kaiman
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Schwierigkeitsgrad / Rätseldesign?

Beitragvon kaiman » Di 11. Jun 2013, 19:48

Hatte The Rabbit jetzt nicht so auf dem Radar (warte eher auf Memoria, Goodbye Deponia und auch Blackguards sieht verlockend aus!), bis ich letzten Samstag die Box im Laden gesehen hab. Über die Altersfreigabe ab 3 hab ich mich dann aber doch etwas erschrocken. Mir ist schon klar, dass sich das eher auf die Knuddelgrafik als auf die Spielmechanik bezieht, aber es hat mich dann doch erstmal vom Kauf abgehalten.

Weil ich nicht irgendwo anders Spoiler über die Story usw. lesen möchte, hier jetzt die Frage an alle die es schon (durch-)gespielt haben: wie siehts denn aus mit den Rätseln? Allgemein oder im Vergleich zu anderen Daedalic-Adventures? Eher leichte Kost, oder haben auch Veteranen dran zu knabbern?

Kai
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Screeny
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Re: Schwierigkeitsgrad / Rätseldesign?

Beitragvon Screeny » Di 11. Jun 2013, 19:59

Hey,

nunja, das ist nicht so ganz einfach. Ich persönlich fand die Rätsel relativ einfach, lediglich zeitweise unlogisch.
Große Kopfnüsse sind meines Erachtens aber nicht dabei. (Damit meine ich z.B. so etwas wie die Sache mit dem "unsichtbaren Drachen der Unsichtbarkeit" in Chaos auf Deponia) Man bleibt nur ab und zu mal "stecken", da ein Rätsel unlogisch oder in der Tat "zu einfach" ist. Ab und zu kommt man auf die einfachste Lösung nicht, da sie... zu abwegig erscheint. Dies mag aber nur zutreffen, sofern man bereits zuvor Spiele von Daedalic gespielt hat.

Wenn ich das so zusammenfassen müsste, würde ich sagen, dass man The Night of the Rabbit nicht wirklich als Rätsel-Spiel, sondern eher als interaktive Geschichte sehen sollte.

Grüße
Screeny :geek:
Frohes Osterfest 2018 euch allen!

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Re: Schwierigkeitsgrad / Rätseldesign?

Beitragvon Elderbunnie » Mi 12. Jun 2013, 00:28

Also für Daedalic Adventures ist es definitiv eines der einfacheren Sorte. Es als interaktive Geschichte zu bezeichnen passt meines Erachtens nicht. Die Rätsel sind im Gegensatz zu Deponia oder Edna nicht so abgedreht und die Lösung liegt etwas näher bis auf die wenigen unlogischen Fälle, die Screeny auch angesprochen hat. Ein zu einfaches Adventure ist es jedenfalls nicht.

Das letzte Nicht-Daedalic Adventure, dass ich gepielt habe war Lost Horizon und die Rätsel waren da größtenteils wirklich so einfach, dass man meint, die Entwickler glauben, die Spieler von heute sind zu blöd. :roll:
"Oh nein! Jetzt war der tollpatschigen Lili doch glatt das Bienennest in den Brunnen gefallen!"

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kaiman
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Re: Schwierigkeitsgrad / Rätseldesign?

Beitragvon kaiman » Do 13. Jun 2013, 22:30

Danke für die Infos. Werde es definitiv kaufen und ausprobieren. Im schlimmsten Fall wird es halt ein Geschenk für die jüngere Verwandschaft.

Kai

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zakkarus
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Re: Schwierigkeitsgrad / Rätseldesign?

Beitragvon zakkarus » Mi 19. Jun 2013, 21:25

Gegenüber alle anderen Daedalic-Adventure fand ich - nachher - die Rätsel erstaunlich leicht - Spiel ist ja ab 12 :)
Es gibt - wenn man genau hinhört - im SPiel mehrfach Hilfen. Unlogische Rätsel ... eher umständlich. Ansichtssache.

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kaiman
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Re: Schwierigkeitsgrad / Rätseldesign?

Beitragvon kaiman » So 7. Jul 2013, 21:47

So, habe es jetzt durch und kann das oben Gesagte mehr oder weniger bestätigen. Die Rätsel an sich sind einfach, wenn denn erstmal die zur Lösung nötigen Items gefunden sind. Die Spielwelt ist allerdings recht groß und frei begehbar, bis auf wenige Schauplätze die nach und nach dazukommen. Es sind daher viele der Puzzles früh zugänglich, ohne dass eine Lösung möglich wäre. Die Schwierigkeit liegt also eher darin, diese erstmal zu ignorieren und sich auf das machbare zu konzentrieren. Dabei darf man wirklich nicht zu weit um die Ecke denken. Kommt man dann in eine neue Szene, ist oftmals sofort klar, was mit den dort gefundenen Gegenständen zu tun ist.

Unlogisch an sich waren die Rätsel meiner Meinung nach nicht, aber hin und wieder hätten sich mit den vorhandenen Items alternative Lösungen aufgedrängt: klebriges um einen Briefumschlag zu verschließen gab es z.B. mehr als genug.

Insgesamt hab ich wohl ähnlich lang dran gesessen, wie bei Satinavs Ketten oder Deponia, hab allerdings mehr Zeit damit verbracht, herumzulaufen und die Gegend abzuklappern und auch weniger Aha-Erlebnisse gehabt. Auf den Schluss zu wurde es darüber hinaus eher noch einfacher, da sich dort dann alles auf jeweils einem einzigen Screen abspielte.

Fazit: leichte Kost, aber nett verpackt. Hin und wieder ein bisschen zu kindlich, aber an anderen Stellen einfach fabelhaft.

Kai

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Re: Schwierigkeitsgrad / Rätseldesign?

Beitragvon Ayumaus » So 14. Jul 2013, 09:58

Bin ich die einzige die die Rätsel schwer findet? Vielleicht kann ich auch einfach nicht logisch denken....Ich tu mich bei dem spiel an vielen Stellen schwer und brauche teilweiße ewig bis auf die richtige Lösung komme. Aber das war bisher bei allen Spielen von daedalic so.


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